




![]() |
Bisamratte Ondatra zibethicus Verbreitung:
ursprünglich
Nordamerika, in Europa
durch
Aussetzungen (1905 bei Prag und 1919 in Finnland) und entwichene
Farmtiere verbreitet.
Lebensweise: dämmerungs- und nachtaktiv; schwimmen und tauchen gut, Erdbaue in Uferböschungen, an Gewässern mit flachen Ufern Schilfburgen; jährlich 2-3 Würfe mit 2-8 Jungen, Tragzeit 30 Tage; Nahrung besteht aus Sumpf- und Wasserpflanzen, Weidenrinde, Kräutern, Obst und Gemüse, gelegentlich auch Muscheln und Krebse Bestand: häufige, stellenweise sehr häufige Art, an der Mulde seit 1920 verbreitet |
| Nutria,
Sumpfbiber Myocastor coypus Verbreitung:
ursprünglich
Südamerika,
europäische Vorkommen entstanden durch entwichene und
ausgesetzte Farmtiere
Lebensweise: semiaquatisch, vorwiegend dämmerungsaktiv, selbstgegrabene Erdbaue im Uferbereich; jährlich meist 2 Würfe mit 1-13 Jungen; Tragzeit 131-138 Tage; ernähren sich vorwiegend von Sumpf- und Wasserpflanzen, im Winter auch Baumrinde Bestand: in NW-Sachsen lokale Vorkommen an der Mulde u. a. Gewässern, infolge illegaler Aussetzungen zunehmend |
![]() |
![]() |
Fischotter Lutra lutra Verbreitung:
Europa, Nordafrika und Asien
Lebensweise: vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, semiaquatische Art, kann bis 8 Minuten tauchen, Bau in Höhlen am Ufer; 1-3, selten 4 Junge, Tragzeit 61-63 Tage, Nahrung besteht aus Fischen, Lurchen, Vögeln, Kleinsäugern und Krebsen Bestand: vom Aussterben bedroht, in NW-Sachsen kleine Vorkommen vor allem im Einzugsgebiet der Mulde, durch Verbauung und Verschmutzung der Gewässer und den zunehmenden Straßenverkehr in Mitteleuropa extrem gefährdet. |


| Gänsesäger
- Mergus merganser Verbreitung:
Eurasien und Nordamerika
Lebensweise: bewohnt Flüsse, Seen und Küsten mit baumbestandenen Ufern; Nest in Baumhöhlen und Felsen oder Erdhöhlen, Gelege 7-12 Eier, Brutdauer 32-35 Tage, Nahrung besteht hauptsächlich aus Fischen, selten auch Fröschen, Krebsen und Insekten. Bestand: in Sachsen Durchzügler und Wintergast, überwintert jährlich in mäßig häufiger Anzahl (zeitweilig über 100) auf der Mulde |
Bergente - Aythya
marila Verbreitung:
Eurasien und Nordamerika
Lebensweise: gesellige Tauchente, besiedelt Tundren, Hochmoore und kleine Inseln; Nest am Boden in Wassernähe, Gelege 7-10 Eier, Brutdauer 24-27 Tage, Nahrung vorwiegend Mollusken, aber auch Kleinkrebse und Insekten Bestand: in Sachsen Durchzügler und WIntergast, überwintert regelmäßig in geringer Anzahl auf der Mulde |






| Flussregenpfeifer
- Charadrius dubius Verbreitung:
Eurasien bis NW-Afrika
Lebensweise: besiedeln bevorzugt Schotter-, Kies- und Sandufer an Flüssen, aber auch Grubengewässer und Ruderalflächen; Nest flache Bodenmulde ohne Deckeung, 3-4 aus sandfarbenem Grund gefleckte Eier, Brutdauer 24-25 Tage; Nahrung Insekten, Spinnen, Schnecken und Kleinkrebse; Zugvogel Bestand: in NW-Sachsen spärlicher Brutvogel mit etwa 100 Brutpaaren, davon 30-40 Paare an der Mulde |
Flussuferläufer
- Actitis hypoleucos Verbreitung:
Eurasien
Lebensweise: bewohnen vegetationsreiche, schlammige und sandige Ufer von fließenden und stehenden Gewässern; Nest mit Pflanzenteilen ausgekleidete Bodenmulde, unter Vegetation oder Treibholz gut versteckt, 3-4 auf rötlichgelben Grund gefleckte Eier, Brutdauer 21-22 Tage; Nahrung Insekten, Spinnen, Kleinkrebse und Kaulquappen; Zugvogel Bestand: in Sachsen stark gefährdet, in NW-Sachsen sehr seltener Brutvogel, an der Mulde mehrere Brutpaare |



















| zurück | zur Übersicht | weiter |