Die
Dauerausstellung im Naturkundemuseum Leipzig
25 Wälder Nordwestsachsens
Waldwege bieten Insekten vielfältige
Entwicklungsmöglichkeiten, wenn bei ihrer Anlage und Pflege
ökologische Gesichtspunkte beachtet werden. Dazu
gehören blütenreiche Wegränder, der Erhalt
von Sträuchern und Hochstauden sowie der Verzicht auf
Asphaltierung und den Einsatz von Pestiziden.
Tagfalter
besiedeln in geschlossenen
Waldgebieten vorwiegend
Waldsäume, Lichtungen und Waldwege. Sie benötigen
nicht nur geeignete Futter- und Nektarpflanzen, sondern auch Paarungs-
und Überwinterungsstrukturen.
Rote Waldameise - Formica rufa
Die Rote Waldameise und 7 weitere eng verwandte Arten errichten
auffällige Nesthügel, die über 20 Jahre
bestehen können. Oft leben mehr als 1 Million Arbeiterinnen,
die von einer oder mehreren Königinnen abstammen, in einem
Staat.
Ihre Nahrung setzt sich zu ca. 60% aus Honigtau (zuckerhaltige
Ausscheidungen von Blattläusen), Nektar und
Baumsäften sowie 40% Insekten zusammen. Im Laufe eines Sommers
tragen die Arbeiterinnen bis zu 1 Million Beutetiere ein.
Mehr als 3.000 andere Tierarten sind in ihrem Vorkommen mehr oder
weniger eng von Ameisennestern abhängig (z.B.
Rosenkäferlarven, Grünspecht, Ameisenlöwe)
Außerdem werden Samen von etwa 150 Pflanzenarten durch
Ameisen verbreitet (z.B. Veilchenarten, Buschwindröschen).
Eichelhäher - Garrulus glandarius
Verbreitung: Eurasien bis N-Afrika
Lebensweise: außerhalb der Brutzeit
gesellig;
ernähren sich von Insekten, Eiern, nestjungen
Kleinvögeln, Beeren und Eicheln; Reisignest auf
Bäumen, Gelege 5-7 Eier, Brutdauer 16-17 Tage
Bestand: häufiger Brutvogel, besonders in
Nadelwaldgebieten
Jagdfasan - Phasianus colchicus
Verbreitung: ursprünglich Asien, wurde in
Europa
eingebürgert, in Sachsen im 15. Jahrhundert
Lebensweise: tagaktive
Hühnervögel, die paarweise, im
Winter auch in Gruppen leben, Nahrung besteht aus Blättern,
Knospen, Sammen, Früchten und Insekten; Gelege 12-18 Eier,
Brutdauer 24 Tage
Bestand: häufiger Brutvogel, zum Teil
Auswilderung von
Gehegevögeln als Jagdwild
Waldkauz - Strix aluco
Verbreitung: Eurasien bis NW-Afrika
Lebensweise: dämmerungs- und nachtaktiv,
lautloser Flug;
erbeutet Kleinsäuger, Vögel, Lurche und
größere Insekten; brüten meist in
Baumhöhlen, Gelege 3-5 Eier, Brutdauer 28 Tage
Bestand: spärlicher Brutvogel, der nicht in
allen
Wäldern vorkommt.
Sperber - Accipiter nisus
Verbreitung: Eurasien und NW-Afrika
Lebensweise: jagd im gewandten Flug
Kleinvögel, aber auch
Fledermäuse; Horst auf Bäumen, bevorzugt
Nadelgehölze, Gelege 4-6 Eier, Brutdauer 32-34 Tage
Bestand: in Sachsen bestandsgefährdet,
höchstens 300
Brutpaare, in NW-Sachsen u.a. in der Dübener Heide, im
Thümlitzwald und im Colditzer Forst
Vögel der Wälder
Im waldarmen Regierungsbezirk Leipzig kommt den letzten
großen, flächendeckenden Waldgebieten
Dübener Heide, Dahlener Heide und Wermsdorfer Forst besondere
Bedeutung zu, denn sie sind Refugien für zahlreiche
Vogelarten, die nur in diesen Lebensräumen vorkommen.
Ungefähr 60% der etwa 160 in Sachsen heimischen Brutvogelarten
leben in Wäldern.
Zu den waldbewohnenden Arten gehören z.B. die Spechte, die
ihre Bruthöhlen in große, alte Bäume
meißeln. Als Nachnutzer dieser Nisthöhlen sind u.a.
Hohltauben, kleinere Eulen, schellenten und Singvogelarten (Meisen,
Fliegenschnäpper und Stare) bekannt. Graureiher,
Schwarzstörche, Greif- und Rabenvögel bauen
Reisignester (Horste) in die Baumkronen der Wälder. In der
Strauchschicht legen Grasmücken, Braunellen und Finken ihre
Nester an. Am Waldboden brüten z.B. Fasane, Schnepfen,
Nachtschwalben und mehrere Singvogelarten.
Doch die Wälder bieten nicht nur vielen Vogelarten
Brutplätze, sondern auch Nahrung. Beeren, Knospen,
Blätter, Samen, Insekten und deren Larven bilden die
Nahrungsgrundlage für Hühnervögel, Tauben,
Kuckucke, Spechte und Singvögel.
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Buntspecht
Dendrocopos major
Verbreitung:
Eurasien und NW-Afrika
Lebensweise: klettert geschickt an
Baumstämmen, wo er seine Nahrung (Insekten und deren Larven)
sucht, Zapfen und Nüsse werden in "Spechtschmieden"
aufgehackt; Baumhöhlenbrüter, 5-7 Junge,
die nach 3 Wochen ausfliegen
Bestand: mäßig
häufiger Brutvogel in allen Waldgebieten
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Grauspecht
- Picus
canus
Verbreitung:
Eurasien
Lebensweise: Erdspecht, der seine Nahrung
(Ameisen u.a. Insekten) am Boden sucht, Winternahrung besteht auch aus
Samen; Baumhöhlenbrüter, Gelege 6-7 Eier, Brutdauer
17-18 Tage
Bestand: seltener Brutvogel, in NW-Sachsen
höchstens 35 Brutpaare, u.a. in der Dübener Heide, im
Wermsdorfer Forst und in den Auen um Leipzig
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Waldschnepfe - Scolopax rusticola
Verbreitung: Eurasien
Lebensweise: dämmerungsaktiv; suchen im
Boden nach
Würmern und Insekten; Nestmulde aus Laub und Halmen, Gelege
3-4 Eier, Brutdauer 21 Tage, Zugvogel
Bestand: seltener Brutvogel, in NW-Sachsen etwa
60-75 Brutpaare u.a. in
der Dübener und Dahlener Heide
Nachtschwalbe, Ziegenmelker - Caprimulgus europaeus
Verbreitung: Eurasien und NW-Afrika
Lebensweise: dämmerungs- und Nachtaktiv;
erbeutet fliegend
verschiedene Insekten, auch Ansitzjagd; Nistplatzam Boden, Gelege 2
Eier, Brutdauer 17-18 Tage; Zugvogel
Bestand: in Sachsen stark gefährdet, in
NW-Sachsen kaum mehr
als 20-30 Brutpaare, hauptsächlich in der Dübener und
Dahlener Heide
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Habicht
Accipiter gentilis
Verbreitung:
Eurasien und N-Afrika
Lebensweise: tagaktiver Jäger, der in
rasantem Jagdflug Vögel und kleinere Säugetiere
erbeutet; Horst auf hohen Bäumen, Brutdauer 36-38 Tage, meist
2-3 Junge, die im Alter von etwa sechs Wochen flügge werden
Bestand: in Sachsen etwa 350-400 Brutpaare, in
NW-Sachsen u.a. im Wermsdorfer Forst, im Auwald Leipzig, im Oberholz
und in der Dübener Heide
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Schwarzer
Milan
Milvus migrans
Verbreitung:
Eurasien, Afrika und Australien
Lebensweise: ausdauernde Gleitflieger;
ernähren sich von Kleinsäugern, Reptilien, Fischen
und Aas; Horst auf Bäumen, Gelege 2-4 Eier, Brutdauer 30-32
Tage; Zugvogel
Bestand: spärlicher Brutvogel, in
NW-Sachsen etwa 50 Brutpaare, u.a. im Leipziger Auwald, im
Kämmereiforst und im Döbelner Wald
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Gimpel, Dompfaff - Pyrrhula pyrrhula
Verbreitung: Eurasien
Lebensweise: bevorzugt Nadelwaldungen;
ernähren sich von
Knospen, Beeren und Sämereien, zur Brutzeit auch von Insekten;
Nest aus Wurzeln und Hälmchen auf Nadelbäumen, Gelege
5-6 Eier, Brutdauer 12-14 Tage
Bestand: seltener Brutvogel in NW-Sachsen, z.B. in
den Heidegebieten,
am Kleinen Berg bei Hohburg und im Streitwald
Misteldrossel
Turdus viscivorus
Verbreitung:
Europa bis W-Asien und N-Afrika
Lebensweise: bevorzugt im unterholzreichen
Waldgebieten; ernährt sich von Insekten, Würmern,
Spinnen und Beeren; Nest befindet sich meist in Astgabeln, Gelege 4-5
Eier, Brutdauer 14 Tage; Zugvogel
Bestand: spärlicher Brutvogel, in
NW-Sachsen u.a. in der Dübener und Dahlener Heide
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Singdrossel
Turdus philomelos
Verbreitung:
Europa, Vorder- und Westasien
Lebensweise: halten sich bevorzugt am Boden
und in der Strauchschicht auf; Nahrung besteht aus
Regenwürmern, Schnecken, Insekten und Beeren;
napfförmiges Nest in Fichten oder im Gebüch, Gelege
4-5 Eier, Brutdauer 13-14 Tage; Zugvogel
Bestand: häufiger Brutvogel
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Zaunkönig
Troglodytes troglodytes
Verbreitung:
Eurasien, N-Afrika und N-Amerika
Lebensweise: sehr wendige Bewohner der Boden-
und Strauchschicht; Nahrung besteht aus kleinen Insekten;
kugelförmiges Nest aus Moos und Laub, die 5-6 Jungen sind im
Alter von 17 Tagen flügge
Bestand: mäßig
häufiger Brutvogel in feuchten Waldgebieten und Parkanlagen
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Tannenmeise - Parus ater
Verbreitung: Eurasien und NW-Afrika
Lebensweise: streifen paarweise, im Winter auch mit
anderen Meisenarten
vergesellschaftet, durch die Nadelforste; Nahrung Insekten und
Sämereien; Höhlenbrüter, Gelege 7-10 Eier,
Brutdauer 13-14 Tage
Bestand: häufiger Brutvogel
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Haubenmeise
Parus cristatus
Verbreitung:
Europa und W-Sibierien
Lebensweise: ernährt sich vorwiegend
von Insekten und Spinnen, im Winter auch von Samen der
Nadelbäume, Nest in Baumhöhlen, die 6-7 Jungen sind
im Alter von 3 Wochen flügge
Bestand: mäßig
häufiger Brutvogel, in NW-Sachsen hauptsächlich in
den Heidegebieten
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Schwanzmeise
Aegithalos caudatus
Verbreitung:
Eurasien
Lebensweise: ernähren sich
hauptsächlich von kleinen Insekten, selten von
Sämereien; beutelförmiges Nest aus Moos, Spinnweben
und Tierhaaren in Astgabeln oder an herabhängenden Zweigen,
Gelege 8-12 Eier, Brutdauer 12-13 Tage
Bestand: spärlicher Brutvogel, in
NW-Sachsen z.B. in der Dübener Heide, an den Rohrbacher
Teichen und den Papitzer Lachen
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Mönchsgrasmücke
Sylvia atricapella
Verbreitung:
Eurasien, N-Afrika und Atlantische Inseln
Lebensweise: meist versteckt in der
Vegetation; Nahrung besteht aus Insekten, Spinnen und weichem Obst;
Nest aus Halmen und Pflanzenfasern im Gebüsch, Gelege 4-5
Eier, Brutdauer 12-14 Tage; Zugvogel
Bestand: häufiger Brutvogel
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Waldlaubsänger - Phylloscopus sibilatrix
Verbreitung: Europa und W-Sibirien
Lebensweise: halten sich vorwiegend im Unterholz
auf; Nahrungbesteht
aus kleinen Insekten; backofenförmiges Nest am Boden, Gelege
6-7 Eier, Brutdauer 13 Tage; Zugvogel
Bestand: mäßig häufiger
Brutvogel
Waldbaumläufer
Certhia familiaris
Verbreitung:
Eurasien, N- und M-Amerika
Lebensweise: klettern geschickt an
Baumstämmen; ernähren sich von kleinen Insekten und
Spinnnen, im Winter auch von Koniferensamen; Nest in
Baumhöhlen oder hinter aufgewölbter Rinde, Gelege 5-7
Eier, Brutdauer 14-15 Tage
Bestand: spärlicher bis
mäßig häufiger Brutvogel, in NM-Sachsen
u.a. in den Heidegebieten
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Pirol
Oriolus oriolus
Verbreitung:
Eurasien und NW-Afrika
Lebensweise:lebt in den Baumkronen von
Laubbäumen; melodischer Ruf; Nahrung besteht vorwiegend aus
Insekten; napfförmiges Nest in Astgabeln, Gelege 3-5 Eier,
Brutdauer 14-15 Tage; Zugvogel
Bestand: mäßig
häufiger Brutvogel
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Säugetiere der Dübener Heide
Von den etwa 65 in Sachsen vorkommenden wildlebenden
Säugetierarten wurden bisher 52 in der Dübener Heide
nachgewiesen. Davon leben 40 - 45 Arten ständig in diesem
Waldgebiet. Die anderen gehören nicht zum Standwild, und ihr
Vorkommen ist nur sporadisch. Besonders bemerkenswert ist das Auftreten
von Luchs und Elch, die mehrmals im Heidegebiet festgestellt wurden.
Neben den großen Wildarten Wildschwein, Rothirsch und Reh
sind am Tage auch regelmäßig Eichhörnchen,
Feldhasen und Rotfüchse in der Dübener Heide zu
beobachten. Die dämmerungs- und nachtaktiven Vertreter der
Marderartigen Dachs, Hermelin, Iltis, Stein- und Baummarder bekommt man
nur selten zu sehen. Das trifft auch für die terrestrischen
"Kleinsäuger" (Insektenfresser und kleine Nagetiere) zu. Die
ebenfalls nachtaktiven Fledermäuse sind mit 7 bis 8 Arten im
Gebiet der Dübener Heide vertreten. Auch der Elbebiber, die in
mehreren Ansiedlungen an den Gewässern vorkommen, verlassen
ihre Baue erst in der Dämmerung.
Säugetiere sind im Vergleich zu den Vogelarten in
stärkerem Maß der nächtlichen Lebensweise
angepasst und deshalb viel seltener in der Natur zu beobachten.
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Rötelmaus
Clethrionomys glareolus
Verbreitung:
Eurasien außer S-Europa
Lebensweise: gesellige tag- und nachtaktive
Nager; Nester in weitverzweigten unterirdischen Gängen;
ernähren sich von Kräutern, Knospen, Rinde,
Sämereien und Insekten; 2-4 Würfe mit 3-8 Jungen pro
Jahr
Bestand: häufige, stellenweise sehr
häufige Art
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Gelbhalsmaus
Apodemus flavicollis
Verbreitung:
Europa, in weiten Teilen W-Europas fehlend
Lebensweise: dämmerungs- und
nachtaktiv, kletternbis in die Kronen der Bäume; Nester meist
oberirdisch in Baumhöhlen; Nahrung wie Waldmaus; 3-8 Junge pro
Wurf, die im ALter von 3 Wochen selbständig sind
Bestand: besonders in Laub- und
Mischwäldern häufig
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Waldspitzmaus
Sorex araneus
Verbreitung:
Eurasien von Mitteleuropa bis zum Baikalsee
Lebensweise: tag- und nachtaktiv, bewohnen
bevorzugt verlassene Gänge anderer Kleinsäuger;
Nahrung besteht aus Insekten, Spinnen, Würmern und Schnecken;
Tragzeit 19-21Tage, 3-4 Würfe mit 4-10 Jungen pro Jahr
Bestand: häufigste heimische
Spitzmaus, in NW-Sachsen Nachweise aus allen Waldgebieten
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Zwergspitzmaus
Sorex minutus
Verbreitung:
wie Waldspitzmaus, aber auch in weiten Teilen Westeuropas
Lebensweise: mehr tag- als Nachtaktiv, Nest
befindet sich in Hohlräumen am Boden; ernähren sich
bevorzugt von kleinen Käfern und Spinnen; Fortpflanzung wie
Waldspitzmaus
Bestand: offenbar weniger häufig als
Waldspitzmaus, meidet größere Waldbestände
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Rauhhautfledermaus - Pipistrellus nathusii
Verbreitung: Europa, Vorderasien
Lebensweise: Sommerquartiere hauptsächlich
in
Baumhöhlen, Winterquartiere auch in Gebäuden;
ernähren sich von kleinen Faltern, Mücken und
Fliegen; Wochenstuben 10 bis 40 Weibchen, meist 2 Junge
Bestand: in Sachsen potentiell gefährdet,
nur wenige Nachweise
Fransenfledermaus - Myotis natteri
Verbreitung: Europa, NO-Afrika und Asien bis Japan
Lebensweise: nachtaktiv; Sommerquartiere in
Baumhöhlen,
Mauerspalten und Fledermauskästen, Winterquartiere in Kellern
und Bergwerksstollen; Nahrung besteht aus fliegenden Insekten, aber
auch Spinnen; 1 selten 2 Junge, die nach 5 bis 6 Wochen
selbständig sind
Bestand: in Sachsen stark gefährdet,
Quartiere u.a. bei
Döbeln und Marienberg
Eichhörnchen - Sciurus vulgaris
Verbreitung: Eurasien
Lebensweise: tagaktiv, springen und klettern sehr
gewandt; Nest (Kobel)
in den Baumkronen; Nahrung besteht aus Samen, Nüssen, Eicheln,
Beeren, Vogeleiern und Kerbtieren; Tragzeit 38 Tage, 2-5 Junge
Bestand: nicht gefährdet, stellenweise
häufig