Die
Dauerausstellung im Naturkundemuseum Leipzig
29 Agrarlandschaft und Siedlungsgebiete



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Star - Sturnus vulgaris;
Gemeiner Brutvogel


Gartengrasmücke - Sylvia borin
Gemeiner Brutvogel, Sommervogel


Feldspitzmaus - Crocidura leucodon
weit verbreitet |

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Mäusebussard - Buteo buteo
häufigster Greifvogel |
Rotmilan - Milvus milvus
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Turmfalke
Falco tinnunculus
Turmfalken sind häufig in offenem Gelände mit
Feldgehölzen oder an Gebäuden zu beobachten. Als
Brutplätze werden Dachböden, Mauernischen oder auch
hohle Bäume angenommen. Die größte
Populationsdichte findet man in Städten. Die Brutdauer
beträgt 27-30 Tage.
Nahrung: vorwiegend Mäuse, seltener Vögel und Insekten
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Rebhühner - Perdix perdix
sind auf Feldern und Wiesen verbreitet. Das Gelege besteht aus 10-20
Eiern. Die Kücken werden von Hahn und Henne gemeinsam
geführt; Nahrung vorwiegend vegetarisch, daneben Insekten und
Würmer
Durch Einsatz von Insektiziden und Herbiziden und die Beseitigung von
Feldgehölzen ist dieRebhuhnpopulation zurückgegangen.
Kuckuck - Cuculus canorus; Bachstelze - Motazilla alba
Der Kuckuck ist ein Brutschmarotzer. Er kommt in den Biotopen vor, in
denen auch seine Wirtsvögel, z.B. Bachstelzen, leben. Der
junge Kuckuck schlüpft nach einer 12-13 tägigen
Brutzeit. Er wirft die Eier oder Jungen der Wirtsvögel aus dem
Nest und wird allein von den Bachstelzen aufgezogen.
Braunbrustigel - Erinaceus europaeus
Lebensraum: Waldränder, Hecken, Gärten, Parks;
Verbreitung: besiedelt das gesamte Territorium der BRD; Nahrung:
Insekten, Schnecken, nestjunge Mäuse; Schutz: Erhaltung von
Laub- und Reisighaufen in Gärten und Anlagen
Feldhamster - Cricetus cricetus
leben bevorzugt in fruchtbaren Ackerbaugebieten. Sie graben bis 2 m
tiefe Erdbaue mit mehreren Schlupflöchern, Nestkammern und
Vorratskammer. Hier halten sie auch Winterschlaf. Die
Fortpflanzungsperiode beginnt im April. Nach einer Tragzeit von 19-20
Tagen werden 4-12 Junge geboren. Nahrung: Kulturpflanzen,
Wildkräuter, Insekten (bis 15 kg Wintervorrat)
Die Industriealisierung der Landwirtschaft (Getreideanbau auf
Großflächen, Einsatz schwerer Landmaschinen und
Zwischenfruchtanbau) konnten sich Feldhamster nicht anpassen. Ihr
Bestand ist stark rückläufig.