Schaufenster
zum Jahreswechsel
Neues aus der Präparationswerkstadt
Weißhaubenfasan (
Lophura
leucomelanos)
Sumpfohreule (
Asio flammeus)
Helmperlhuhn (
Numida meleagris)
Temmincktragopan (
Tragopan temminckii)
Rohrweihe (
Circus aeruginosus)
Brillenpinguin (
Spheniscus demersus)
Sakerfalke oder
Würgfalke
(
Falco cherrug)
Rotschopfturako (
Tauraco erythrolophus)
Schildturako (
Musophaga
violacea)
Steinkauz
(Athene noctua)
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Graupapagei
(Psittacus erithacus)
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Knutt
(Calidris canutus)
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Uhu (
Bubo bubo)
Roter Sichler (
Eudocimus ruber)
Südafrika-Kronenkranich (
Balearica
regulorum)
Restaurierungen
2013
Afrikanischer Schlangenhalsvogel (
Anhinga
rufa)
Diamantfasan oder
Amethystfasan (
Chrysolophus
amherstiae)
Derby-Arassari (
Aulacorynchus
derbianus)
Brauen-Motmot (
Eumomota superciliosa)
Erzlori (
Lorius domicella)
Orangeköpfchen (
Agapornis pullarius)
Gaukler (
Terathopius ecaudatus)
Ararauna (
Ara ararauna)
Helmkasuar (
Casuarius casuarius)
Botanik
Von ca. 35.000 Objekten ist das Herbarium der Farn- und
Blütenpflanzen mit mehr als 28.000 Belegen die
größte
Teilsammlung in der Abteilung Botanik.
In der Tradition des Gründers des Museumsherbariums, Otto
Fiedler,
bilden Neophyten (bis 1492 in der Region nicht heimische Arten) und
Adventivarten (nur vorübergehend etablierte nicht heimische
Arten)
im Raum Leipzig einen Sammlungsschwerpunkt. Im letzten Jahr waren die
aus Amerika stammenden Gattungen Nachtkerzen (Oenothera) und
Sonnenblumen (Helianthus) sowie die weltweit vorkommende Gattung Salbei
(Salvia) Sammlungsschwerpunkte.
Salbei (
Salvia)
Die weltweit verbreitete Pflanzengattung umfasst reichlich 1.000 Arten.
Der Name Salvia leitet sich vom lateinischen salvus = gesund bzw.
salvare = heilen ab. Etliche Arten sind reichlich mit
Drüsenhaaren
ausgestattet, die entsprechend wirksame ätherische
Öle
enthalten. Andere Arten, wie der Aztekene-Salbei enthalten
halluzinogene Stoffe.
In der linken Vitrine (die beiden ersten Bilder) finden sich die
heimischen Arten, wobei der in den letzten Jahrzehnten aus
Gärten ausgewilderte Steppen-Salbei (
Salvia nemorosa)
vereinzelt schon Hybriden mit der in Deutschland häufigsten
und weit verbreiteten Salbeiart, dem Wiesen-Salbei (
Salvia pratense)
bildet. Da sich diese Pflanzengattung zunehmender Beliebtheit in
gärtnerischer Kultur erfreut, ist die Auswilderung weiterer
Arten zukünftig sehr wahrscheinlich. Für eine
leichtere Bestimmung sammeln wir deshalb in Deutschland kultivierte
Salbeiarten im Herbarium in einer Vergleichssammlung. Die beiden
rechten Vitrinen (die vier unteren Bilder) geben Ihnen einen kleinen
Einblick in die große Formen- und Farbvielfalt der Gattung.
Wiesen-Salbei (
Salvia pratensis)
Steppen-Salbei (
Salvia nemorosa)
Quirl-Salbei (
Salvia verticillata)
Kleb-Salbei (
Salvia glutinosa)
Echter Salbei (
Salvia officinalis)
Ungarischer Salbei (
Salvia aethiopis)
Muskateller Salbei (
Salvia sclarea)
Scharlachroter Salbei (
Salvia coccinea)
Lady Scarlet Salbei (
Salvia heerii)
Pracht-Salbei (
Salvia patens)
Honigmelonen-Salbei (
Salvia elegans)
Raublatt-Salbei (
Salvia scabra)
Filigran-Salbei (
Salvia namaensis)
Mazedonischer Salbei (
Salvia jurisicii)
Azur-Salbei (
Salvia azurea)
Sumpf-Salbei (
Salvia uliginosa)
Rotwurzel-Salbei (
Salvia miltiorrhiza)

Arbeitsplatz Botanik

Botanikmagazin, Pilzsammlung
Geologie

Die rund 60.000 Einzelstücke (33.000 Inventarnummern)
umfassende
Sammlung gliedert sich in die Sachgebiete Petrografie, eiszeitliche
Geschiebe, Mineralogie und Paläontologie.
In der Mineralogie nehmen die Achate und andere
Quarzvarietäten
einen herausragenden Platz ein. DIe Sammlung fossilführender
Geschiebe von Erich Richter (1909-1999) ist eine der umfangreichsten
ihrer Art in Mitteldeutschland. EInen besonderen Wert besitzen die
Sammlungen fossiler Pflanzen und Tiere aus dem Tertiär der
ehemaligen Braunkohlentagebaue, da sie heute vor Ort nicht mehr
beschaffbar sind.
Knochenfisch (
Aspidorhynchus longirostris)
Jura, Malm, Solnhofen
(Bayern)
Mammutzahn
(Mammuthus primigenius)
Quartär, Elsterschotter, Leipzig-Lindenau
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Haizähne
(Carcharocles angustidens)
Oligozän, Tagebau Espenhain
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Muschelplatte
(Glycimeris subterebratularis)
Tertiär, Oligozän, Leipzig/Espenhain
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Findling: Vom skandinavischen Gletschereis
transportierter Feuerstein
(Silex) mit Gehäuseresten von Seeigeln der späten
Kreidezeit,
Quartär, Störmthal, Neuzugang 2012
Sammlungsschränke im geologischen Magazin
Wirbellosenzoologie
Die Sammlung umfasst ca. 180.000 Exemplare und Proben.
Überwiegend
sind es Insekten- und Molluskensammlungen, die in der Zeit zwischen
1880 und 2000 von verschiedenen Privatpersonen angelegt wurden und nun
aufbewahrt und erschlossen werden.
Geographischer Schwerpunkt ist Nordwestsachsen, aber auch aus anderen
Regionen gibt es Material. Die Arten- und Formenvielfalt der
Wirbellosen und das Interesse an der Förderung der regionalen
Naturforschung waren die Hauptbeweggründe für die
Sammlerinnen und Sammler.

Wirbellosenmagazin, Schneckensammlung Werner Richter

Wirbellosenmagazin, Schmetterlingssammlung